Freitagstagebuch-Eintrag # 12

Freitagstagebuch-Eintrag # 12

 

Es ist richtig frühlingshaft draußen.

Ich werde den ganzen Tag in einem Café sitzen und schreiben (nun ja, ich meine so lange, wie mein Kind in Betreuung ist). Das tue ich sonst nie. Aber Abwechslung tut bei so etwas zwischendurch gut.

Normalerweise sitze ich in meiner geliebten Wohnung und wandere für diese Abwechslung zwischendurch vom Büro zum Esszimmertisch oder in die Küche.. Ich bin etwas verrückt beim arbeiten. Ständig muss ich irgendeiner Idee, oder einem Einfall nachgehen, stehe auf und krame irgendwelche Sachen hervor. Das will ich anderen nicht zumuten 🙂

Wenn es dann wärmer wird, freue ich mich schon meine Arbeit auf meiner Terrasse weiterführen zu können, oder im Garten. Am besten mit meinem Kind und schönen gemeinsamen Pausen.

Mittlerweile habe ich auch Menschen gefunden, die ähnliche Arbeit machen und so kann man zusammen arbeiten und zwischendurch bei Kaffee oder Smoothie im Garten sitzen, sich austauschen und gegenseitig mit Ideen bereichern.

Ja, es gab eine Zeit, da war ich Angestellte. Und ich war nicht sehr glücklich als Angestellte. Natürlich, die unter bezahlten Stellen heutzutage. Aber auch das abarbeiten bestimmter Vorgaben und die Eingrenzung meiner Ideenvielfalt, hat mich massiv gestört.

Die Zeiten haben sich einfach geändert. Heute sind die Gehälter nicht mehr an all die Ausgaben, die ein Mensch hat, angeglichen. Und an Alleinerziehende schon mal gar nicht.. Das kannst Du doch bestätigen, oder?

Jeder ist seit geraumer Zeit (unbewusst), ständig damit beschäftigt sich einzugrenzen. Ich bin aber nicht für Eingrenzung. Das geht gegen die Natur des Menschen.

 

ENTFALTUNG, anstatt EINGRENZUNG

Als ganz frische Berufstätige hat mir das Angestelltenverhältnis Sicherheit gegeben. Ganz kurze Zeit nur. Dann habe ich es mit Reisen verbunden und es hatte einen Nutzen für mich.

Danach habe ich sofort den Wunsch der beruflichen Unabhängigkeit (Selbständigkeit) gehegt, wenn ich auch noch nicht wusste, was es genau sein sollte.

Als ich es dann wusste und mich in einer echten (stabilen) Beziehung fühlte, schlug das große Babyglück zu. Und die Tür meines Liebsten hinter mir ebenso 🙂 Warum ich einen Smiley hier hinter packe?

Ein Moment womit natürlich zuerst kein schönes Gefühl verbunden war – ganz kurz aber nur. (Ich bin ehrlich – Ich bin ein Widder, wir sind immer ehrlich) Sofort spüre ich Freiheit und Dankbarkeit, wenn ich daran denke. Was in dieser Zeit alles aufregendes passiert ist.. Na klar hätte ich nichts gegen eine feste Familienstruktur, bestehend aus mindestens drei, und nicht nur aus zwei Familienmitgliedern. Aber dann hätte ich auch andere Möglichkeiten nicht gehabt.

Jeder hat im Leben eine isoliertere Phase. Du und ich, wir haben sie jetzt. Andere haben sie später. Wir werden dann schon damit durch sein.

 

Warum mir das jetzt zur Zeit wieder durch den Kopf geht?

Weil im Frühling vor 3 Jahren mein Leben eine große wunderschöne Wende nahm. Da wurde mein Kind geboren. Und du weist, was das für ein unbeschreibliches Gefühl ist… Alles andere ist in diesem Moment egal.

Der Mensch kann ganz schön viel aushalten, und wir können auch ganz schön viel schönes empfinden. Was letztendlich zählt ist doch die Liebe, die uns alle verbindet. Wir sind alles nur Menschen.. Und mit Liebe betrachtet, erschaffen wir uns weit mehr schöne Momente, als die Momente, die wir gezwungen sind, hin und wieder aushalten zu müssen.

Bei mir fließt diese Liebe, vor allem diesen Frühling, in mein Kind und in (wer hätte es gedacht) meine Projekte.

Manch einer hatte spekuliert, das ich eine fixe Idee hatte (die Alleinerziehend KlasseMami Idee) und das ich sie irgendwann fallen lassen würde.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Hingabe und der Wunsch etwas verändern zu wollen wurden immer größer.

Bis zum Sommer kommen ganze 3 weitere Bücher raus, zu Themen die uns Alleinerziehende beschäftigen, und für die wir Lösungen brauchen. Ich liebe Lösungen!

Und ab dem Sommer dann widme ich mich meinem ganz großen Herzenswunsch.

..Den ich schon so lange in mir trage. Den ich aber nur als vollkommene Sache teilen wollte und erst rausgeben wollte, sobald ich sie selber perfekt gemeistert hatte.

Ein Wunsch also, auf den praktisch die ganze Zeit schon alles hinaus läuft:

Ein Onlinekurs für Mütter, in welchem ich aufzeige, wie der Weg in die finanzielle Freiheit für uns machbar ist. Und zwar nicht mit irgendetwas, sondern mit den eigenen uns inne liegenden Gaben und Fähigkeiten, mit denen jeder Mensch auf dieser Welt ausgestattet ist.

Und nach 3 Jahren darf ich behaupten, das ich in dieser Richtung einiges weiterzugeben habe..

Es ist ein so großer Wunsch, das ich diesen Kurs mit persönlicher Betreuung meiner lieben Frauen verknüpfen will. Egal welche Geschichte oder welche Ressourcen sie hat.

 

Ich ziehe meinem Sohn die Jacke an und freu mich, dass er endlich wieder in der Sonne spielen kann. Ich bin noch im Schlafanzug und ziehe mich gleich an, sobald er zum Spielen abgeholt wurde.

Auf meinem Küchentresen gucken mich meine Osterglocken an. Oh ja, es ist wirklich bald Frühling. Osterglocken machen mich glücklich. Als Kind hatten die Nachbarn eine Pferdekoppel. Und im Frühjahr war die ganze große Koppel, dicht an dicht, voller wunderschöner gelber Osterglocken. Das selbe Gefühl was ich damals hatte, habe ich heute noch, wenn ich Osterglocken sehe..

..bevor es gleich ins Café und ans Schreiben geht, wende ich mich aber noch mal in Ruhe meinem Energiepegel und meiner eigenen Fitness-Pflege zu. Und darum geht’s dann auch im nächsten Buch.. Ein Thema, dass wir Mamis alle gut händeln wollen.. und auch können, sage ich Dir!

Deine-Frauke

Achtung: KlasseMami ist bald auch auf Amazon! Nicht aus Eitelkeit. Mit der Erweiterung durch Amazon verdiene noch nicht mal mehr. Meine Absicht damit ist, die Reichweite von KlasseMami zu erhöhen. Denn ich will etwas bewirken und etwas verändern. So großkotzig sich das auch für manch einen anhört..

Alles liebe und bis bald..

 

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